1947 mußten die Roßdörfer Minis und die Jugendlichen noch untereinander Spiele austragen, denn es gab leider weit und breit keine Gegner. Heute beteiligen sich 6 Mannschaften am Jugendspielbetrieb des Bezirkes Darmstadt; mit den Jüngsten des Spielkreises sind es über 140 Spielerinnen und Spieler.
Schon zu Anfang hatte man im Verein erkannt, daß nur eine intensive Jugendarbeit später auch Erfolge im Seniorenbereich bringt. Die Spielernamen siegreich Jugendmannschaften finden sich immer wieder in den Mannschaftsaufstellungen der gut platzierten Erwachsenenteams. So wurde der Jugendhessenmeister von 1956 elf Jahre später auch Meister bei den Senioren und 1971 Südwestmeister der „Alten Herren“. Oder die erfolgreiche Schülermannschaft von 1968 wurde eine der besten Jugendmannschaften in Deutschland und schaffte 1976 als junge Seniorenmannschaft den Sprung in die Regionalliga.
Heute zeichnet sich eine andere Entwicklung ab; viele erfolgversprechende Jugendliche verlassen Roßdorf wegen es Studiums oder schließen sich Nachbarvereinen an, die in höheren Klassen spielen.
Jugendarbeit darf man nicht nur an den guten Platzierungen messen. Sie gehören natürlich dazu, aber wichtig ist auch, den Jugendlichen ein sinnvolles sportliches Betätigungsfeld zu geben. Dazu zählt die Betreuung der Nachwuchsmannschaft in der Kreisliga des Bezirkes ebenso, wie die organisatorische Beteiligung an den Ferienspielen der Gemeinde.
Dritter Platz der männlichen Jugendmannschaft in der erstmals ausgetragenen hessischen Jugendrunde.
Die weibliche Jugend wird deutscher Vizemeister hinter OSC Berlin in Darmstadt-Arheilgen. Zur Mannschaft gehören: Christel Breitwieser, Gisela Emig, Erna Helfmann, Elsbeth Storck, Brunhilde Wolf und Inge Zimmer.
Die männliche Jugend wird in diesem Jahr hessischer Vizemeister.
Die Sondermannschaft der SKG Roßdorf, Spieler des GYA in Darmstadt unter der Leitung von Theo Clausen, wird hessischer Meister und hinter Jahn München deutscher Vizemeister. Danach schließen sich die Spieler der TSG Darmstadt und gründen dort eine Basketball-Abteilung.
In der Mannschaft spielen u.a.: Horst Gräser, Werner Krings, Karl und Fritz Reimer, Peter Rickert und Heinz Schneider. Spieler, die später beim BC Darmstadt und SV 98 Darmstadt aktiv sind oder als Schiedsrichter bekannt werden.
Die männliche Jugendmannschaft der SKG siegt in der Sommerrunde des Hessischen Basketball Verbandes.
Das Theo-Clausen-Wanderpreisturnier für Jugendmannschaften wird zum ersten Mal in Roßdorf ausgetragen. Die eigene Mannschaft kann gewinnen.
Die SKG Roßdorf wird zum erstenmal hessischer Jugendmeister, scheitert aber in der Vorentscheidung zur deutschen Meisterschaft am 1.FC Kaiserslautern, dem späteren Deutschen Meister.
Die Jugendmannschaft erringt mit einem vollkommen neuen Team auf anhieb die hessische Meisterschaft. Diesmal verhindert Rot-Weiß Koblenz die Teilnahme an der deutschen Meisterschaft.
Rolf Becker, Friedel Haas, Eugen Huck, Klaus Michel, Heinz Roth, Albrecht Rückert, Hermann Rückert, Roland Schumann, Werner Seib, Heinz Stumpf, Helmut Träxler und Ortwin Zimmermann. Der Trainer weiterhin: Georg Meyer.
In der Meisterschaftsrunde des Bezirkes Darmstadt gelingt der Jugendmannschaft der erste Platz und damit die Teilnahme ander Hessenmeisterschaft.
Roßdorfs Schülermannschaft macht auf sich aufmerksam. Unter Hermann Bickelhaupts Leitung spielen: Horst Amann, Richard Grünewald, Georg Knischewski, Ludwig Koch, Erik Loest, Walter Marwort, Wolfgang Meyer, Klaus Metzen, Karl Heinz Schröder und Wolfgang Rapp.
Die Nachwuchsarbeit von Hermann Bickelhaupt zahlt sich aus. Knappe Niederlage gegen den MTV Gießen um die hessische Schülermeisterschaft.
Die männliche Jugendrunde nennt sich jetzt Juniorenrunde. Roßdorf muß dem späteren deutschen Meister MTV Gießen den Vortritt in Hessen lassen. Doch Roßdorfs Schüler drehen den Spieß um und werden gegen die Nordhessen Hessenmeister.
Drei Juniorenmannschaften nehmen am Spielbetrieb teil. Die 1.Junioren werden wieder Bezirksmeister. Zum drittenmal in Folge gewinnt Roßdorf den Theo-Clausen-Wanderpreis im 13.Turnier.
Siegfried Buchberger, Walter Markwort, Wolfgang Meyer, Klaus Metzger, Georg Knischewski, Karl-Heinz Schröder und Benal Törk, Trainer Karl Zimmermann
Die Junioren werden wieder hinter dem MTV Gießen hessischer Vizemeister, ebenso wie die Schülermannschaft hinter Eintracht Frankfurt.
Klaus Metzger und Wolfgang Meyer werden in die Hessenauswahl berufen.
Die Siegesserie der Junioren reißt nicht ab. Bezirksmeister und 5.Sieg beim Hugo-Murero-Wanderpreis in Stuttgart-Degerloch.
Erfolgreichstes Jahr für die Junioren. Zweiter Platz bei der Hessen- und der Südwestdeutschen-Meisterschaft jeweils hinter dem späteren deutschen Meister MTV Gießen.
Erstmals gibt es auch eine gesonderte Spielklasse für die Jüngsten, die Minirunde. Roßdorf wird Zweiter hinter dem TV Langen.
Roßdorfs Schüler, heute C-Jugend, zählen zu den Besten Süddeutschlands: Hessenmeister, Südwestmeister, aber leider nicht Süddeutschermeister. Zur erfolgreichen Mannschaft mit ihrem Trainer Klaus Metzger gehören:
Frank und Jörg Bickelhaupt, Ernst Fluche, Theo Grünärmel, Harald Hoss, Thomas Merz, Ulli Nicolay, Andreas Ruhl, Michael Schadek und Stefan Zahn.
Diesmal gewinnt die B-Jugend den Hugo-Murero-Wanderpreis in Stuttgart-Degerloch. Der Wanderpreis bleibt endgültig im Besitz der SKG Roßdorf.
Es ist in den vergangenen Jahren ruhig um den Roßdörfer Nachwuchs.
Doch in diesem Jahr wird die D-Jugend Bezirksmeister und danach hessischer Vizemeister. In der gemischten Mannschaft spielen: Thomas Ihrig, Oliver Nick, Stefan Pokinsky, Gunther Ramge, Markus Rückert, Christina Ruhl, Manuela Schuchmann, Oliver Stöver, Antonetta Strolle, Stefan Theysohn, Thorsten Wilhelm und Michael Wittmann.
Endlich gehört den Mädchen die Aufmerksamkeit: A-. B- und C-Jugend werden Bezirksmeister, aber auch die männliche C-Jugend.
In diesem Jahr haben die männlichen Jugendlichen die Nase vorn. A- und B-Jugend werden Bezirksmeister; in der Zwischenrunde zur Hessenmeisterschaft scheitern sie jedoch.
Zum hessischen Kader gehören Thomas Ihrig, Oliver Nick, Stefan Pokinsky und Michael Wittmann.
Es wird wieder ruhig um den Nachwuchs. So ist auch um Jahresbericht zu lesen: „es mnuß in nächster Zeit unsere Hauptaufgabe sein, im Jugendbereich wieder Anschluß zu gewinnen.“
Tina Knischewski und Barbara Feigk werden in den Hessenkader berufen.
Die weibliche C-Jugend scheitert zwar beim Vorturnier zur Hessenmeisterschaft, kehrt aber begeistert von dem Sportwochenende aus Kassel zurück. Zur Mannschaft gehören:
Barbara Feigk, Verena Guhl, Tamara Gunkel, Nadja Heim, Christina Knischewski, Alexandro Poth, Sigrun Rückert, Tanja Weingart und der Trainer Jochen Gunkel.
Mit großem Einsatz und der Unterstützung vieler Eltern wird ein Basketball-Camp für die Jüngsten durchgeführt.
Wieder ist es der weibliche Nachwuchs, der ein erfeuliches Ergebnis melden kann: die B-Jugend wird Dritter bei der Hessenmeisterschaft.
Sieben Jugendmannschaften nehmen am Spielbetrieb teil. Wie in der letzten Zeit sind die Mädchen am erfolgreichsten: ein vierter Platz bei der Hessenmeisterschaft.
Der Jugendbasketball nimmt überall einen großen Aufschwung, besonders im Breitensport. Roßdorf ist weiterhin mit 6 Mannschaften im Bezirk vertreten.
Die B-Jugendlichen sind für Roßdorf wieder am besten platziert; die Jungen werden Kreismeister, die Mädchen Dritter in der Leistungsrunde.
Die männliche A-Jugend kann sich wie im letzten Jahr für das Endspiel um den Bezirkspokal qualifizieren.
Die B-Jugend nimmt an einem Turnier in Malgrat (Spanien) teil.